So
06
Nov
2011
Bericht Orientierungseinheit 2011
32 neue FuK-Studierende willkommen geheißen
Die aktive Fachschaft Friedens- und Konfliktforschung hat auch in diesem Jahr die neuen Studierenden der beiden Master-Programme des Zentrums für Konfliktforschung mit einer Erstsemesterwoche willkommen geheißen. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Konfliktforschung (ZfK) gab es natürlich die obligatorischen Kennenlern-Runde, Tipps und Tricks zum Studieren und Leben in Marburg, eine Stadtrally und ein Planspiel, in dem die Studierenden auf ihr Studium neugierig gemacht werden sollten. weiterlesen...
Begrüßt wurden die Studierenden von Prof. Dr. Matthias Bös (geschäftsführender Direktor ZfK), PD Dr. Johannes Becker (Geschäftsführer ZfK), Prof. Dr. Thorsten Bonacker (Studiengangskoordinator) sowie den Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentrums. In den darauffolgenden Kennenlernspielen wurde deutlich, wie interdisziplinär Friedens- und Konfliktforschung in Marburg praktiziert wird, denn genau wie die Lehrenden des Zentrums stammen auch die Studierenden aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen. Nach einer Einführung in die Studien- und Prüfungsordnung ging es abends dann auf Nachtwanderung zum Spiegelslustturm. Der zweite Tag war geprägt vom Studierendenleben in Marburg. Die aktive Fachschaft gab Tipps zum Leben und Studieren in Marburg, die Auslandsbeauftragten des Fachbereichs stellten Möglichkeiten von Auslandssemestern und internationalen Praktika vor und nach einem Mittagessen in der Mensa ging es bei einer Stadtrally um die Erkundung der geschichtsträchtigen Universitätsstadt Marburg.
Am dritten Tag wurden dann durch die Fachschaft Möglichkeiten des studentischen Engagements, insbesondere die Strukturen und Institutionen der Marburger Hochschulpolitik und Mitwirkungsmöglichkeiten vorgestellt. Im Anschluss stellte das Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung Möglichkeiten vor, Friedens- und Konfliktforschung mit einem Genderschwerpunkt zu studieren.
In einem von FuK-Studierenden konzipierten, interaktiven Planspiel konnten die Studierenden bereits einen ersten Eindruck von Problematiken und Möglichkeiten der Entwicklungszusammenarbeit, Friedensmissionen und politischer Mediation bekommen. Deren Grenzen und deren Möglichkeiten wurden in einem komplexen Konfliktszenario mit ethnopolitischen, ökologischen und wirtschaftlichen Komponenten erfahrbar. Es galt die Insel Cocovoco, auf der zwei verfeindete Bevölkerungsgruppen zusammen leben, vor einer schweren Naturkatastrophe zu bewahren. Unter Moderation von Vertretern einer internationalen NGO wurde intensiv zwischen den Konfliktparteien verhandelt und trotz einem Generalstreik der Bevölkerung, terroristischen Anschlägen, Militärputsch und einer drohenden Trinkwasserverseuchung, konnten die Delegationen letztendlich die Insel retten. Den Abschluss bildete ein Kneipenabend, auf dem sich die „Erstsemestler/innen“ mit anderen Studierenden der Friedens- und Konfliktforschung austauschen konnten.
Die aktive FuK-Fachschaft sind Studierende des Master-Studienganges und veranstalten neben der Einführungswoche weitere Veranstaltungen. Hingewiesen werden soll hier auf die kommende traditionelle Filmreihe „Krieg und Frieden“, die im November beginnt. Weitere Informationen sind auf der Fachschafts-Homepage www.fuk-fachschaft.de demnächst zu finden.

